Salz für alle Sinne

Opmünden

Opmünden in der Soester Börde
Opmünden in der Soester Börde - © Gäste-Information & Marketing Bad Sassendorf

Die Ortschaft Opmünden, unweit der Kreisstadt Soest gelegen, ist eine kleine, in Teilen landwirtschaft geprägte, Siedlung im südöstlichen Gemeindegebiet.  Kennzeichnend für den Ortskern ist das alte Feuerwehrgerätehaus mit dem angegliedertem Ehrenmal. Opmünden gehörte teilweise zum Kirchspiel Neuengeseke und war früher Teil des Amtes Lohne. Auf Grund der Nähe zur Stadt Soest waren schon früh Soester Besitztümer im Ort nachweisbar. Es gibt kaum ein Dorf in der Börde, das eine ältere Geschichte (880/890) urkundlich belegen könnte als Opmünden.

Straßen und Wege im Ort sind schon früh in ihren Grundzügen vorhanden. Mancherorts bestanden damals lediglich Hofzufahrten, wo heute öffentliche Wege und Verbindungen anzutreffen sind. Der alte Ortskern ist beinahe unverfälscht erhalten,  am Ortsrand ist ein kleines Neubaugebiet entstanden. Die im Ort vorhandenen Gebäude sind von ihrer baulichen Substanz her sehr  unterschiedlich einzuordnen. Zum Teil handelt es sich dabei um Gebäude mit einem älteren Kern, die durch Um- und Anbauten stark in ihrer historischen Struktur verändert worden sind. Herauszuheben sind das Haupthaus und der Speicher der alten Hofanlage Haverland. In die Reihe der Baudenkmäler ist auch ein Fachwerk-/Ziegelgebäude am Ortseingang aufzunehmen, weiterhin die ehemalige Schule (heute Wohnhaus) und die Gebäude der ehemaligen Krautfabrik am Ortsausgang nach Soest. Private  Freiflächen, Obstwiesen und -weiden fügen sich harmonisch in das Dorfbild ein, neuere Wohngebäuden sind vereinzelt eher mit mehr städtischen  Merkmalen ausgestattet.

In Opmünden werden viele Hofstellen in Nebenerwerbslandwirtschaft betrieben. Mit einer Bodengütezahl von 75 erreicht die Gemarkung den höchsten Durchschnittswert im Gemeindegebiet.

Größere Gehölzgruppen sind im Ort nicht vorhanden. Opmünden wird vom  Haullenbach durchflossen, der meist ohne Gehölzbewuchs und durchgehend begradigt fließt. Der ortsprägende Baumbestand besteht aus Linde, Eiche, Kastanie, Trauerweide und Platane. Bruchsteinmauern sind noch vielfach vorhanden. Ortsbildprägend ist eine alte, wellenförmig geschnittene, mit einem "Heckentor" versehene Weißdornhecke, welche die das Dorf durchquerende Kreisstraße begleitet. In das Dorfbild paßt ein in Bruchsteinmauern eingefaßter Teich mit zwei großen Trauerweiden. Bäuerliche, obstbaumreiche und teilweise von Weißdornhecken umgebene Gärten überwiegen gegenüber den Ziergärten.