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Rothaarsteig-Spur Ilsetalpfad

Bad Sassendorf / Outdooractive Touren / Rothaarsteig-Spur Ilsetalpfad




Verschlungener Bachlauf der Ilse mit grünen Bäumen




Wanderrast am Weidelbacher Weiher




Wanderung in Bad Laasphe: Rothaarsteig-Spur Ilsetalpfad




Hohe Ley




Wandern auf der Rothaarsteig-Spur Ilsetalpfad




Wandern auf der Rothaarsteig-Spur Ilsetalpfad

Kategorie

Wanderung

Länge

16km

Zeit

5:00 Std.

Aufstieg

442m

Abstieg

442m

Altitude (Minimum)

393m

Altitude (Maximum)

637m

Kondition

Schwierigkeit

Erlebnis

Landschaft

Empfohlene Jahreszeiten

J F M A J J A S O N D
Startpunkt der Tour:

WanderPortal in Feudingen (Straße: "Zum Eichholz")

Zielpunkt der Tour:

WanderPortal in Feudingen (Straße: "Zum Eichholz")

Eigenschaften:

  • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
  • aussichtsreich
  • Geheimtipp
  • Heilklima
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit
  • botanische Highlights

Weitere Infos

Tourist-Info der TKS Bad Laasphe GmbH
im Haus des Gastes
Wilhelmplatz 3
57334 Bad Laasphe
Tel.: +49 2752 898

www.tourismus-badlaasphe.de

 

Zu Stärkung vor und nach Ihrer Fußreise haben Sie folgende Möglichkeiten in Feudingen und Umgebung:

Bitte erkundigen Sie sich telefonisch nach den Öffnungszeiten der Betriebe. Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf Ihrer Wanderung!

Blogbeiträge zum Ilsetalpfad:

Weitere Informationen zum Rothaarsteig erhalten Sie auf www.rothaarsteig.de sowie telefonisch an der kostenlosen Service-Hotline unter +49 2974 / 499 4163. Hier beraten wir Sie gerne zu Ihrer persönlichen Tourenplanung. 

Ilse, Billse, keiner willse….weitgefehlt! Naturerlebnis entlang der idyllischen Täler von Lahn, Ilse und Weidelbach und über panoramareiche Höhen von Mackelshelle und Hoher Ley.

Wir beginnen die wunderschöne Wanderung am Wanderportal "Zum Eichholz" in Feudingen und steigen hinauf zum Hang der Mackelshelle. Hier bietet sich eine erste Aussicht auf den geschichtsträchtigen Ort Feudingen. Durch Fichtenhochwald geht es gemächlich weiter bergauf zur Hohen Ley, wo uns ein beeindruckender Panoramablick über das weite Lahntal erwartet. Nach einer offenen Hochfläche mit Aussichten in die Wittgensteiner Berge führt der Weg hinab ins wildromantische Ilsetal. Der Weg, später ein verwunschener Pfad, führt uns entlang eines Steilufers neben dem rauschenden Bachbett der Ilse bis zur Einmündung des Weidelbaches. Diesem folgen wir rechts hinauf zum Weidelbacher Weiher. Die himmlische Stille des Sees mit seiner Seerosenpracht im Sommer lädt zu einer ausgiebigen Pause ein. Anschließend wandern wir über die Schutzhütte und Raststelle "Bettelmannsbuche" - wo früher Pilgerer und Fuhrleute lagerten - hinüber zum Lahntal.

Kurz vor Erreichen der "Bettelmannsbuche" durchwandern wir ein außergewöhnliches landschaftliches Highligt, welches 2016 sogar in die Liste der Bodendenkmäler eingetragen wurde. 'Es handelt sich um eine Passage durch einen sogenannten Hohlweg, wahrscheinlich ein Teil eines historischen mittelalterliches Handelsweges zwischen Feudingen und dem Siegerland. Zwischen dem 17 - 19 Jhd. wurde auf diesem Weg Siegerländer Eisenerz zu den Schmelzöfen in Feudingen transportiert und und auf den Rückwegen Holzkohle aus den Wittgensteiner Wäldern zu Holzöfen und Hammerschieden im Siegerland aufgeladen. 

Ein Pferd zog dabei einen einachsigen Karren, was dazu führte, dass Gleise entstanden, die sich über die Jahre immer tiefer in den Boden gruben. Zusätzlich ließ Wasser, welches über die Rinnen abfloß den Weg immer weiter aushöhlen. Immer tiefer gruben sich die Gleise ein, bis die Felgen der Karren links und rechts an den Seiten des Hohlwegs anstießen und nicht mehr weiter kamen, so dass im Laufe der Jahre immer wieder neue Wege befahren werden mussten.

Später laufen wir dann am Hang der jungen Lahn weiter Richtung Volkholz. Im Dernbach öffnet sich der Wald und gibt nicht nur weite Blicke in das natürliche Lahntal frei, welche es auf einer langen Sitzbank zu genießen gilt. Hier passieren wir auch großes Wisentgehege und obwohl Bäume und Büsche den Tieren reichlich Unterschlupf bieten, kann man sie oftmals entdecken und bestaunen. Das Wisent ist eine Rinderart und die größte und schwerste Landsäugetier Europas!

Hier sind wir schon fast am Ende der abwechslungsreichen Wanderung angelangt. Ein kurzer Weg durch Feudingen bringt uns zurück zum Wanderportal und unserem Ausgangspunkt.

Informationen

Wegbeschreibung

Wir beginnen die wunderschöne Wanderung am Wanderportal "Zum Eichholz" in Feudingen und steigen hinauf zum Hang der Mackelshelle. Hier bietet sich eine erste Aussicht auf den geschichtsträchtigen Ort Feudingen. Durch Fichtenhochwald geht es gemächlich weiter bergauf zur Hohen Ley, wo uns ein beeindruckender Panoramablick über das weite Lahntal erwartet. Nach einer offenen Hochfläche mit Aussichten in die Wittgensteiner Berge führt der Weg hinab ins wildromantische Ilsetal. Der Weg, später ein verwunschener Pfad, führt uns entlang eines Steilufers neben dem rauschenden Bachbett der Ilse bis zur Einmündung des Weidelbaches. Diesem folgen wir rechts hinauf zum Weidelbacher Weiher. Die himmlische Stille des Sees mit seiner Seerosenpracht im Sommer lädt zu einer ausgiebigen Pause ein. Anschließend wandern wir über die Schutzhütte und Raststelle "Bettelmannsbuche" - wo früher Pilgerer und Fuhrleute lagerten - hinüber zum Lahntal. Kurz vor Erreichen der "Bettelmannsbuche" durchwandern wir ein außergewöhnliches landschaftliches Highligt, welches 2016 sogar in die Liste der Bodendenkmäler eingetragen wurde. 'Es handelt sich um eine Passage durch einen sogenannten Hohlweg, wahrscheinlich ein Teil eines historischen mittelalterliches Handelsweges zwischen Feudingen und dem Siegerland. Zwischen dem 17 - 19 Jhd. wurde auf diesem Weg Siegerländer Eisenerz zu den Schmelzöfen in Feudingen transportiert und und auf den Rückwegen Holzkohle aus den Wittgensteiner Wäldern zu Holzöfen und Hammerschieden im Siegerland aufgeladen. Ein Pferd zog dabei einen einachsigen Karren, was dazu führte, dass Gleise entstanden, die sich über die Jahre immer tiefer in den Boden gruben. Zusätzlich lies Wasser, welches über die Rinnen abfloß den Weg immer weiter aushöhlen. Immer tiefer gruben sich die Gleise ein, bis die Felgen der Karren links und rechts an den Seiten des Hohlwegs anstießen und nicht mehr weiter kamen, so dass im Laufe der Jahre immer wieder neue Wege befahren werden mussten. Später laufen wir dann am Hang der jungen Lahn weiter Richtung Volkholz. Im Dernbach öffnet sich der Wald und gibt nicht nur weite Blicke in das natürliche Lahntal frei, welche es auf einer langen Sitzbank zu genießen gilt. Hier passieren wir auch großes Wisentgehege und obwohl Bäume und Büsche den Tieren reichlich Unterschlupf bieten, kann man sie oftmals entdecken und bestaunen. Der Wisent ist eine Rinderart und die größte und schwerste Landsäugetier Europas! Hier sind wir schon fast am Ende der abwechslungsreichen Wanderung angelangt. Ein kurzer Weg durch Feudingen bringt uns zurück zum Wanderportal und unserem Ausgangspunkt.

Sicherheitshinweise

Informationen zu den Rettungstafeln am Rothaarsteig Meist verlaufen Wanderwege abseits von Ortschaften und Siedlungen und jeder Wanderer hat sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was wohl wäre, wenn es jetzt zu einem Notfall kommt. Wie kann ich hier gefunden werden? Wo bin ich überhaupt? Kann mich der Rettungsdienst erreichen? Im Ernstfall muss es aber schnell gehen! Daher ist der Rothaarsteig durchgehend mit sogenannten Rettungsschildern ausgestattet. Auf den grün-weißen Plaketten, die an den Pfosten der Wegweiser angebracht sind, befindet sich eine Nummer, die Sie beim Absetzen Ihres Notrufes durchgeben müssen. Damit wissen die Rettungskräfte genau, wo Sie sich befinden und wertvolle Zeit kann eingespart werden.   Hinweis zum erhöhten Waldbrandrisiko Bitte bedenken Sie, dass aufgrund der Trockenheit aktuell ein erhöhtes Waldbrandrisiko herrscht! Beachten Sie daher bitte folgende Hinweise:  Halten Sie sich an das gesetzliche Rauchverbot im Wald - es gilt im Frühling, Sommer und Herbst, genauer: von 1. März bis zum 31. Oktober. Beachten Sie das Verbot offenen Feuers im Wald und im Abstand von 100 Metern zum Wald. Nehmen Sie Glas mit aus dem Wald - Der Brennglaseffekt kann Waldbrände auslösen. Wenn es (zu) spät ist: Löschen Sie kleine Entstehungsbrände, wenn es Ihnen gefahrlos möglich ist. Überprüfen Sie ggf. die Stelle sorgfältig. Melden Sie Brände über die "112". Verlassen Sie den Gefahrenort auf kürzestem Weg. Der Wald dankt es Ihnen!   Wisent und Wildtiere am Rothaarsteig - Verhaltenstipps In den Wäldern am Rothaarsteig leben viele Wildarten. Begegnungen mit Rotwild, Schwarzwild (Wildsauen), Muffelwild und seit einige Zeit auch Wisenten sind möglich. Letztere können Ihnen am Rothaarsteig zwischen Albrechtsplatz und Dreiherrenstein begegnen. Die Risiken, die für den normalen Wanderer von den Wisenten ausgehen, sind gering und können durch ein entsprechend angepasstes und respektvolles Verhalten auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Gehen Sie ruhig und unauffällig in Distanz an den Tieren vorbei, erschrecken Sie die Tiere nicht und schauen Sie Ihnen nicht direkt in die Augen. Nähern die Tiere sich Ihnen, bleiben Sie ruhig, wenden Sie Ihnen nicht den Rücken zu und verlassen Sie ohne Hektik den Bereich, aber immer mit Sicht zum Tier. Sollten die Tiere eine Distanz unterschreiten, die Ihnen unangenehm wird, rufen Sie laut, pfeifen oder machen Sie sich anders akustisch bemerkbar. Achten Sie auf Drohgebärden! Wenn Sauen "mit den Zähnen klappern" oder Wisente den Kopf senken, erwarten sie Ihren Rückzug. Weichen Sie zurück! Wenn Sie einen Hund dabei haben, halten Sie ihn unter Kontrolle an der Leine. Wenn ein Tier Ihren Hund angreift, leinen Sie ihn ab! Der Hund ist schneller und wendiger als Sie und wird Sie auf jeden Fall wiederfinden!

Öffentliche Verkehrsmittel

Feudingen ist problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Nähere Informationen zu Verbindungen finden Sie unter www.kurhessenbahn.de www.vws-siegen.de   Ab Siegen: Mit dem Bus ab ZOB Siegen: SB5 (Richtung Bad Laasphe Bahnhof) bis Feudingen Ortsmitte: ca. 54 Min. Ca. 10 Min. Fußweg bis zum WanderPortal   Mit der Bahn ab Siegen Bahnhof: RB93 (Rothaar-Bahn, Richtung Bad Berleburg) bis Erndtebrück: ca. 56  Min. kurze Umsteigezeit (< 5 Min.) RB 94 (Obere Lahntalbahn, Richtung Marburg) bis Feudingen: ca. 19 Min. Ca. 10 Min. Fußweg bis zum WanderPortal Wir empfehlen Ihnen den ÖPNV zu Beginn Ihrer Tour in Anspruch zu nehmen und ein Auto am Endpunkt zu positionieren. So müssen Sie sich auf Ihrer Wanderung nicht nach dem Bus- / Bahnfahrplan richten.    

Anreise

A 45, Ausfahrt Siegen (21), via Siegen (B 62, B 54), Netphen-Deuz, L 719 bis Feundingen

Parken

Parkplatz an der Volkshalle Feudingen (Straße: Auf den Weiherhöfen 31, 57334 Bad Laasphe-Feudingen), ab hier sind es ca. 10 Min. Fußweg (Gehrichtung links) bis zum WanderPortal "Zum Eichholz" und dem Start der Ilsetalpfads.

Mackelshelle
Hohe Ley
Wanderparkplatz Ilsetal




Wanderparkplatz in unmittelbarer Nähe zur Ilse.

Südlich der Feudingerhütte, Abzweig Zum Ilsetal, ist der Naturpark-Wanderparkplatz "Ilsetal" gelegen.

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wildromantischer Ilsetalpfad
Weidelbacher Weiher
Rastplatz Weidelbacher Weiher




Idyllisch gelegen der Rastplatz mitten im Wald.

Der Weidelbacher Weiher - Landschaftsidylle im Ilsetal - still und verträumt.

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Schutzhütte Bettelmanns Buche




Rastplatz Bettelmannsbuche lädt zum Verweilen ein.

Früher lagerten an diesem Ort Fuhrleute und Pilgerer - heute bietet die Schutzhütte "Bettelmanns Buche" allen, die in der Natur unterwegs sind, Schutz und die Möglichkeit der Rast.

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Rastplatz Schutzhütte "Bettelmannsbuche"




Rastplatz Bettelmannsbuche

Ein geschichtsträchtiger Ort ist der Rastplatz nahe Feudigen.

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Blick in das Lahntal