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Rothaarsteig Westerwaldvariante

Bad Sassendorf / Outdooractive Touren / Rothaarsteig Westerwaldvariante




Sonnenuntergang auf dem am Rothaarsteig




Rastplatz und Aussichtspunkt Westerwaldblick




Aussichtsplattform "Nase im Wind"




Wilhelmsturm Dillenburg




Wegezeichen




Wandern auf der Westerwaldvariante




Landschaftsrahmen auf dem Kornberg bei Dillenburg

Kategorie

Fernwanderweg

Länge

70.6km

Zeit

19:44 Std.

Aufstieg

1403m

Abstieg

1403m

Altitude (Minimum)

227m

Altitude (Maximum)

656m

Kondition

Schwierigkeit

Erlebnis

Landschaft

Empfohlene Jahreszeiten

J F M A J J A S O N D
Startpunkt der Tour:

Dillenburg

Zielpunkt der Tour:

Dillenburg

Eigenschaften:

  • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
  • Etappentour
  • aussichtsreich
  • Geheimtipp
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit

Weitere Infos

Weitere Informationen zum Weg erhalten Sie auf www.rothaarsteig.de sowie telefonisch an der kostenlosen Service Hotline unter 02974 / 499 4163

Die Westerwaldvariante führt in einer Schleife durch die reizvolle Landschaft des Westerwaldes und bietet eine besonders schöne Wegeführung mit herrlichen Weitsichten. Es handelt sich um eine leichte bis mittlere Tour mit mäßigen Anstiegen.
Dillenburg-Fuchskaute-Wasserscheide-Dillenburg

Informationen

Wegbeschreibung

Als Startpunkt der Westerwaldvariante sind sowohl Dillenburg als auch die Kalteiche möglich. Los geht es in Dillenburg. Hier trennen sich im Hofgarten die Westerwaldvariante und der Hauptweg des Rothaarsteiges (Dillvariante). Wir entscheiden uns für die Westerwaldvariante und folgen der Beschilderung in Richtung Fuchskaute. Oberhalb von Donsbach führt der Rothaarsteig dann auf den Kornberg (453 m) .Nach Norden wird man hier mit einem schönen Panorama belohnt zur Haincher Höhe und ins Lahn-Dill-Bergland. Der Taunusblick nach Süden reicht zum Dünsberg (498 m) im Gießener Becken, zum Stoppelberg (402 m) bei Wetzlar sowie zu den höchsten Erhebungen des Taunus. Auf einem Granitblock auf dem Kornberg ist eine Reihe von Ansichtszielen ausgeschildert. Der Alten Rheinstraße folgend trifft der Rothaarsteig auf das „Wildweiberhäuschen“, eine 40 m hohe Felswand, die nur wenige Meter vom Aubach entfernt senkrecht aufsteigt. An dem Korallenkalkfelsen wurden viele prähistorische Funde sichergestellt, welche im Haigerer Heimatmuseum bewundert werden können. Entlang des Aubaches führt der Rothaarsteig nun bergan bis nach Rabenscheid. Zeitweise ist der Aubach milchig-trüb. Ein Resultat des Kaolinabbaus in der Nähe. Kaolin ist ein besonders hochwertiges, weißes Tonmineral, welches vielfältige Verwendungsmöglichkeiten in der Industrie hat. Nach Rabenscheid verläuft der Weg nahe am „Dreiländereck“ vorbei, wo Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz einen gemeinsamen Grenzpunkt haben. Jetzt sind es noch rund 4 km, bis der Rothaarsteig die Fuchskaute (657 m) erreicht. Die Fuchskaute, ein großes Natur- und Vogelschutzgebiet, ist der höchste Berg im Westerwald und gleichzeitig der Punkt, wo zwei Top Trails of Germany aufeinander treffen. Hier begegnen sich Rothaarsteig und Westerwaldsteig. Kurz vor Weißenberg erreicht der Rothaarsteig das Naturdenkmal Ketzerstein (612m) – der sichtbare Rest eines Basaltlavastroms. Direkt am Ketzerstein spielt die Nadel Ihres Kompasses wahrscheinlich verrückt. Grund ist die hier herrschende magnetische Ablenkung. Vom Ketzerstein aus haben Sie eine schöne Aussicht in den Hohen Westerwald. Die Höhendörfer Weißenberg und Liebenscheid sind die nächsten Stationen und anschließend geht es hinauf zum Siegerland-Flughafen. Zu Beginn der Höh - einem bis 598 m ü. NHN hoch aufragender Bergkamm - erreichen Sie den Ort Lützeln. Während der höchste Gipfel der Höh namenlos blieb, wurden zwei kleinere Berge sehr einprägsam benannt: Der Große Stein (546 m) ist nämlich niedriger als der Kleine Stein (587 m), was aber augenscheinlich nichts mit der Höhe, sondern der Ausdehnung zu tun hat. Der Große Stein ist eine kegelförmige Bergkuppe mit einem baumfreien Blockmeer: Einer Fläche aus zu Blöcken erstarrtem Vulkangestein. Diese Basaltblöcke sind vielfach mit seltenen Moosen und Flechten bewachsen. Durch offene Landschaften wandernd passieren Sie den Ort Würgendorf und erreichen dann die Kalteiche, an der die Westerwaldvariante des Rothaarsteiges wieder auf den Hauptweg trifft. Auf dem Hauptweg, der sog. Dillvariante, wenden Sie sich nun nach Südosten in Richtung Dillenburg. Auf Ihrem Weg dahin kommen Sie nun zur Lucaseiche. Dieser imposante Baum ist mindestens 230 Jahre alt und wäre 1978 beinahe abgebrannt. Sie lassen Rodenbach und Manderbach hinter sich und gelangen zurück in die Oranierstadt Dillenburg.    

Sicherheitshinweise

Informationen zu den Rettungstafeln am Rothaarsteig Meist verlaufen Wanderwege abseits von Ortschaften und Siedlungen und jeder Wanderer hat sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was wohl wäre, wenn es jetzt zu einem Notfall kommt. Wie kann ich hier gefunden werden? Wo bin ich überhaupt? Kann mich der Rettungsdienst erreichen? Im Ernstfall muss es aber schnell gehen! Daher ist der Rothaarsteig durchgehend mit sogenannten Rettungsschildern ausgestattet. Auf den grün-weißen Plaketten, die an den Pfosten der Wegweiser angebracht sind, befindet sich eine Nummer, die Sie beim Absetzen Ihres Notrufes durchgeben müssen. Damit wissen die Rettungskräfte genau, wo Sie sich befinden und wertvolle Zeit kann eingespart werden.   Bitte bedenken Sie, dass aufgrund der Trockenheit aktuell ein erhöhtes Waldbrandrisiko herrscht! Beachten Sie daher bitte folgende Hinweise: Halten Sie sich an das gesetzliche Rauchverbot im Wald - es gilt im Frühling, Sommer und Herbst, genauer: von 1. März bis zum 31. Oktober. Beachten Sie das Verbot offenen Feuers im Wald und im Abstand von 100 Metern zum Wald. Nehmen Sie Glas mit aus dem Wald - Der Brennglaseffekt kann Waldbrände auslösen. Wenn es (zu) spät ist: Löschen Sie kleine Entstehungsbrände, wenn es Ihnen gefahrlos möglich ist. Überprüfen Sie ggf. die Stelle sorgfältig. Melden Sie Brände über die "112". Verlassen Sie den Gefahrenort auf kürzestem Weg. Der Wald dankt es Ihnen!

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Westerwaldvariante wird von den Bahnlinien RB95  (Dillbrecht, Rodenbach, Hager und Dillenburg) und RB96 (Würgendorf, Dillenburg, Higer und Burbach) angefahren.

Anreise

Dillenburg erreichen Sie über die A45

Parken

Entlang der gesamten Westerwaldvariante finden Sie immer wieder Wanderparkplätze auf denen Sie parken können. In Dillenburg finden Sie am Stadion kostenlose Parkmöglichkeiten. Eingabe in Ihr Navigationssystem: „Am Sportzentrum“.

Barfußpfad
Der Kornberg
Dreiländereck
Rastplatz
Fuchskaute




Outdooractive Poi Fallback Bild

657 Meter ü. NN - höher geht´s nun wirklich nicht mehr - selbst im Hohen Westerwald nicht.

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Ketzerstein




Outdooractive Poi Fallback Bild

Die Basaltblöcke des Ketzersteins bei Liebenscheid-Weißenberg haben eine ganz merkwürdige Eigenschaft: Wer sich hier auf seinen Kompass verlässt, kommt vom richtigen Weg ab.

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Wiese mit Orchideen und Trollblumen
Sportplatz Lützeln
Heimatstube Lützeln




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Lützeln gilt als älteste der vier Ansiedlungen des Hickengrundes, die bereits in Urkunden des 9.

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Großer Stein
Rothaarsteig Großer Stein Station 5
Rothaarsteig Großer Stein Station 6
Hotel-Restaurant Windeck




Hotel-Restaurant Windeck

Familienbetrieb über 40 Jahre mit Biergarten in direkter Waldrandlage.

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Wu?rgendorf
Heimhof-Theater Burbach




Heimhof-Theater Eingang

Fernab bedeutender kultureller Zentren blieb bis heute in der Gemeinde Burbach ein Kleinod des Theaterbaus aus den 1950er Jahren erhalten.

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Gästehaus Wilgersdorf




Gästehaus Wilgersdorf GmbH

In der bezaubernden Landschaft des südl. Siegerlandes in unmittelbarer Nähe des Rothaarsteigs erwartet Sie unser Gästehaus mit wundervollem Panoramablick.

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Wohnmobilstellplatz am Gästehaus Wilgersdorf




Outdooractive Poi Fallback Bild

2 kostenlose Stellplätze, Verzehr erwünscht.

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Dillbrecht
Rodenbach
Leinen- und Spitzenmuseum Haigerseelbach




Outdooractive Poi Fallback Bild

Im Haigerer Stadtteil Seelbach finden Sie im alten Rathaus das einzige Leinen- und Spitzenmuseum in Hessen.

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Reiterhof und Pension Eichenhof




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Unsere Pension mit 6 Doppelzimmern, ruhig gelegen auf einem wunderschönen Reiterhof, steht unseren Gästen ganzjährig zur Verfügung.

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Bismarkdenkmal
Wilhelmsturm Dillenburg




Outdooractive Poi Fallback Bild

Das Dillenburger Schloss wurde 1130 erbaut und 1760 im Siebenjährigen Krieg zerstört.

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Unterirdische Verteidigungsanlage "Kasematten"




Outdooractive Poi Fallback Bild

Die Dillenburger Verteidigungsanlagen auf dem Schlossberg sind in ihren Ausmaßen ein in Deutschland einzigartiges unterirdisches Verteidigungssystem mit Bollwerken und Wehrgängen (Kasematten) aus dem 15.

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Villa Grün - Wirtschaftsgeschichtliches Museum




Villa Grün in Dillenburg

Der Bergbau, die Untertagewelt der Gruben und das Gießereiwesen waren die prägenden Wirtschaftszweige des Dilltals.

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Altstadt Dillenburg




Blick über das schöne Dillenburg

Dillenburgs Wahrzeichen, der Wilhelmsturm auf dem Schlossberg, ist nur eine der vielen Sehenswürdigkeiten, die Dillenburg zu bieten hat!

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Hotel und Restaurant Zum Schwan
Hotel Bartmanns Haus