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WaldKulTour Südwestfalen - Grenzstädte

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Burgruine Eversberg - Sommer




Burgruine Eversberg - Herbst




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Spielplatz an der Burgruine Eversberg




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Kategorie

Wanderung

Länge

12.2km

Zeit

3:35 Std.

Aufstieg

335m

Abstieg

335m

Altitude (Minimum)

312m

Altitude (Maximum)

424m

Kondition

Schwierigkeit

Erlebnis

Landschaft

Startpunkt der Tour:

Wanderparkplatz Kohlwedertal

Zielpunkt der Tour:

Wanderparkplatz Kohlwedertal

Eigenschaften:

  • aussichtsreich
  • Rundtour
  • kulturell / historisch

Weitere Infos

https://www.naturpark-arnsberger-wald.de/04_waldkultour/waldkultour_erleben/grenzstaedte/grenzstaedte.php

Wanderkarte "Rund um den Hennesee", Wanderkarte Meschede-Freienohl, ISBN 978-3-89920-787-3

Die Wanderkarte hat den Maßstab 1:30.000 und ist GPS-genau. Regionale Wanderwege sowie die örtlichen Rundwanderwege sind eingezeichnet. Die Kartenrückseite enthält Informationen zu Ausflugszielen, Einkehr- und Freizeittipps sowie eine Übersicht über die Rundwanderwege mit Längenangabe und Tourentipps zu den einzelnen Orten. 

Das Kartenmaterial ist wetterfest, reißfest und abwischbar. Die einzelnen Wanderkarten sind in den Tourist-Informationen "Rund um den Hennesee" erhältlich. Außerdem können sie deutschlandweit im Buchhandel bestellt werden.

https://www.hennesee-sauerland.de/sauerland/freizeit/wanderwege/wanderkarten-bestwig-meschede/

Mit den WaldKulTour-Routen erleben Sie die Südwestfälische Waldlandschaft mit ihren wesentlichen kulturellen und historischen Elementen. Auf dieser Route tauchen Sie ein in die Grenzrivalitäten längst vergangener Zeiten.
Städte, mitten im Arnsberger Wald, zeugen oft von Grenzrivalitäten aus längst vergangener Zeit. Sie wurden gegründet, um den Gebietsanspruch zu untermauern und bei Konflikten ein erstes Bollwerk zu bilden. Dabei wurden diese Städte oft weit ab von bestehenden Siedlungen gegründet und mussten lernen, mit und von der Natur zu leben. Mitten im Wald liegt auch das Städtchen Eversberg mit seinen vielen Fachwerkhäusern. Es erhielt bereits im Mittelalter von Graf Gottfried III. die Stadtrechte und sicherte mit seiner Wehranlage die Grenze der Grafschaft Arnsberg gegen das Erzbistum Köln. Neben der strategischen Bedeutung auf der höchsten Erhebung des Ruhrtals hatte die Gründung Eversbergs auch reine wirtschaftliche Interessen und sollte die Nutzung des Waldes vorantreiben. Wegen der isolierten Lage mussten die Einwohner von Beginn an den Wald und die darin verborgenen Ressourcen nutzen, wodurch sich vielfältige Wirtschaftszweige entwickelten. Noch heute zeugen zahlreiche Flurnamen vom regen Betrieb der verschiedenen Handwerke in und um Eversberg. Hinweise auf Köhlerei, Aschbrennerei, Erzabbau, Flachs- und Hopfenanbau sowie die Nutzung des Waldbodens als Dünger für die Felder und als Einstreu für die Ställe sind in den oft jahrhunderte alten Flurnamen zu finden. Doch bereits 1368 verkaufte Gottfried, der letzte Arnsberger Graf, wegen fehlender Nachkommen die Grafschaft Arnsberg an den Erzbischof von Köln. Die Burg befand sich nun nicht mehr in Grenznähe und verfiel. Graf Gottfried IV. wurde als einziger weltlicher Fürst im Kölner Dom beigesetzt.

Informationen

Wegbeschreibung

Die WaldKulTour-Route führt entlang des Kohlweder Bachs über abwechslungsreiche Wege hinauf bis nach Eversberg. Schon auf dem Weg bietet sich ein phantastischer Blick ins Tal und auf die Mittelalterstadt. In der historischen Altstadt angekommen gibt es eine hohe Anzahl an historischen Gebäuden zu sehen. Der Höhepunkt ist die Aussicht von der Burgruine hinab in das Ruhrtal. Am Fuße der Burgruine lädt ein Spielplatz zur Rast ein. Der Rückweg führt durch die Eversberger Feldflur zurück zum Ausgangspunkt „Wanderparkplatz Kohlwedertal“. Schwierigkeit: mittel, Strecke: 12,2 km, Dauer: 3:35 h,Aufstieg: 335 hm, Abstieg: 335 hm

Parken

Wanderparkplatz Kohlwedertal