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Winterberger Hochtour - WHT (Etappe 6) von Hildfeld nach Elkeringhausen

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Wanderfreuden in der Ferienwelt

Kategorie

Wanderung

Länge

6.1km

Zeit

1:50 Std.

Aufstieg

178m

Abstieg

286m

Altitude (Minimum)

495m

Altitude (Maximum)

709m

Kondition

Schwierigkeit

Erlebnis

Landschaft

Empfohlene Jahreszeiten

J F M A J J A S O N D
Startpunkt der Tour:

Kirche Mariä Heimsuchung, Hildfeld

Zielpunkt der Tour:

Haus des Gastes, Elkeringhausen

Eigenschaften:

  • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
  • aussichtsreich
  • Streckentour
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch

Weitere Infos

Wanderkarte Winterberg 1:25.000, Hrsg. Tourist-Information Winterberg
Wir wandern heute die sechste Etappe des Fernwanderweges Winterberger Hochtour, die Tour führt uns von Hildfeld nach Elkeringhausen. Wir starten in Hildfeld, wandern vorbei am ehemaligen Hildfelder/Grönebacher Bahnhof der Kleinbahn-Steinhelle-Medebach, durchqueren das Dorf Grönebach, wandern weiter zur Ruipes-Ropes-Hütte in der Entenwiese und gelangen, der Winterberger Hochtour folgend, schließlich steil hinunter nach Elkeringhausen.

 

Unsere Tour startet in Hildfeld  und führt uns durch zwei weitere Orte: Grönebach und Elkeringhausen.

Da möglichst alle Dörfer der Stadt Winterberg in die Hochtour eingebunden werden sollten, wurde die Strecke auch durch den von Hille, Gröne, Springe und Westernau gebildeten Talkessel mit den darin liegenden Dörfern Hildfeld und Grönebach geführt.

Grönebach, erstmals 1250 urkundlich erwähnt, war bis zur Gründung des Amtes Niedersfeld im Jahre 1812 der Hauptort der gleichnamigen Grafschaft. Zum Kirchspiel Grönebach gehörten jahrhundertelang die Orte Elkeringhausen, Hildfeld, Niedersfeld, Silbach, das untergegangene Haarfeld und zeitweise sogar Siedlinghausen.

Der ruhige Ort liegt in der Mulde des Zusammenflusses von Springebach und Westernau, die sich im Dorf zur Gröne vereinigen (Grönebach = grüner Bach). Mittelpunkt des Ortes ist die in der Dorfmitte stehende Pfarrkirche St. Lambertus (Patron der Kaufleute) mit ihrem aus dem 13. Jahrhundert stammenden Turm. Das auch heute noch von der Landwirtschaft geprägte Dorf wurde 1975 der Stadt Winterberg zugeordnet.

Die Besiedlung des Dorfes Elkeringhausen erfolgte wohl schon in frühgeschichtlicher Zeit. Sie wurde begünstigt durch die Nähe der Heidenstraße und der für die Landwirtschaft günstigen Südhanglage, geschützt gegen kalte Westwinde. Erste urkundliche Erwähnung findet Elkeringhausen jedoch erst 1410 in einem Lehensregister. Der rein landwirtschaftlich orientierte Ort wurde nach dem I. Weltkrieg für den Fremdenverkehr erschlossen. Die gut gelungene Dorfsanierung und der ehrenamtliche Fleiß seiner Bürger gaben ihm das heutige, einmalige Bild eines anerkannten Erholungsortes inmitten eines Kranzes hoher Berge.

 

 

Informationen

Wegbeschreibung

Wir starten an der Kirche in Hildfeld. Von hier aus folgen wir dem Hunauweg X25 des SGV durch Hildfeld hindurch. Der Hauptweg der WHT führt auf dem alten Kirchweg (Elkeringhausen - Grönebach) am Dorfrand entlang weiter bis zur Kleinbahnbrücke mit ihren versetzten Rundbögen. Am ehemaligen Grönebach/Hildfelder Bahnhof der Kleinbahn-Steinhelle-Medebach wird die Landstraße L872 überquert. Wir wandern bis zum Zusammenfluss von Hille und Gröne in der Nähe der Hillebrücke und weiter nach Grönebach. Talvariante! (Die grünen Zeichen W1a kennzeichnen den Winterberger Ruhr-Hille-Radwanderweg.) Nachdem wir uns an der Wandertafel am Lambertusplatz informiert haben, wandern wir die Küstelberger Straße entlang auf der Talvariante. (Wanderzeichen: schwarzes liegendes R auf gelbem Grund; weißer Winkel; weißer Punkt und G1) bis zum Gasthof Zonnedal. Hier halten wir uns rechts und erreichen nach ca. 300 m den Rastplatz am Dorfbrunnen. Der Hauptweg der WHT führt auf dem alten Kirchweg (Elkeringhausen - Grönebach) am Dorfrand entlang weiter bis zu einer Bank. Nun kommt ein „Wanderschmankerl". (Für Wanderexperten: Am Talrand der Westernau führt der alte - natürlich nicht markierte - ehemalige Kirchweg Elkeringhausen/Grönebach bis zur Bank entlang.) Nach rechts führt uns ein schmaler, für ältere Wandersleute auch etwas abenteuerlicher Fußwanderweg – vorbei am Bolzplatz – zum Rastplatz und Schutzhütte Entenwiese mit (Ruipes-Ropes-Hütte) ihrem kleinen Teich. (Bis hierhin kann man vom Dorfbrunnen aus leichter auch auf dem mit einem weißen Punkt markierten, asphaltierten Feldweg gelangen.) Achtung, aufpassen! Von der Schutzhütte am Ende der Entenwiese geht es etwa 100 m nach links und dann nach rechts steil bergan, auf dem alten Kirchweg Elkeringhausen-Grönebach, bis zum Kreuz auf dem Hamm (700 m). Hier kreuzen wir den Rothaarsteig© und den Hanseweg X13 des SGV. Ein prächtiger Ausblick auf die Winterberger Hochfläche mit Stadt und Kahler Asten öffnet sich am Waldrand. Mehr als 200 Höhenmeter tiefer liegt, für uns noch nicht sichtbar, Elkeringhausen. Die Dorfbewohner sind jahrhundertelang, nicht nur jeden Sonntag, steil bergan gegangen und haben den Gottesdienst in Grönebach besucht; sie mussten auch ihre Toten auf dem Friedhof in Grönebach begraben. Etwa 100 m geradeaus weiter erreichen wir den sogenannten Pastorenstein von 1696. Pastor Busch hat ihn hier an der Kreuzung von Heidenstraße und Kirchweg aufgestellt. Vielleicht hat in der Nische einmal eine Figur des Hl. Jakobus gestanden? Daneben steht ein weißes Häuschen, Maria in der Wildnis genannt. Der Grönebacher Pastor Heinrich Epe wollte damals, in den frühen 50-er Jahren, auf die Verwilderung der Sitten hinweisen. Im Grönebacher Jubiläumsjahr 2000 haben Heimat- und Geschichtsverein Winterberg und die SGV-Abteilung Grönebach einen schweren Diabasblock aufgestellt (Wegestein Heidenstraße). Eine große Bronzetafel erzählt uns etwas über Heidenstraße, camino und Kirchweg. Wir wandern geradeaus an der Buschreihe entlang, queren die Landstraße L740 Küstelberg-Winterberg und steigen nun steil bergab nach Elkeringhausen. Am Waldrand oberhalb des Dorfes öffnet sich der Blick auf den Talkessel und wir sehen das Dorf mit dem dahinter liegenden Berg Alte Grimme vor uns liegen. Es heißt Anlauf nehmen, denn gegenüber müssen wir gleich wieder steil hinauf auf den Grimme! So erreichen wir unser Ziel, die Ortsmitte von Elkeringhausen.  

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Winterberg aus erreichen Sie Hildfeld mit der Buslinie S40 bis Niedersfeld Steinkamp, dann Umstieg in den S30.

Anreise

Hildfeld erreichen Sie von Winterberg aus über die B480 bis Abzweig Medebach, dann K49 bis Grönebach. Ab dort folgen Sie der L872 bis Hildfeld.

Parken

Parken können Sie in der Hildfelder Dorfmitte.

Bed & Breakfast Zonnedal
Ruhrquelle
Landhotel Grimmeblick ****




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Das etwas andere Erlebnis Hotel "Das etwas andere" steht für viele Dinge, die in unserem familiär geführten Haus anders sind als in anderen Hotels.

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Alte Grimme




Outdooractive Poi Fallback Bild

Die Alte Grimme ist 751 m hoch.

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