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Grubengelände Littfeld - Naturerlebnisweg östlich von Kreuztal-Littfeld

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Halden im Grubengelände Littfeld




Karte Grubengelände Littfeld

Kategorie

Wanderung

Länge

7km

Zeit

2:10 Std.

Aufstieg

206m

Abstieg

206m

Altitude (Minimum)

375m

Altitude (Maximum)

545m

Kondition

Schwierigkeit

Erlebnis

Landschaft

Empfohlene Jahreszeiten

J F M A J J A S O N D

Zusätzliche Informationen

Ein Faltblatt zum Gebiet können Sie unter www.biologische-station-siegen-wittgenstein.de herunterladen.

Tiefer eintauchen in die Bergbaugeschichte der Region können Sie in der Heimatstube von Littfeld und im Bergbaumuseum und Schaubergwerk in Müsen.

Nur wenige Pflanzenarten vertragen einen hohen Metallgehalt im Boden. Auf dem ehemaligen Grubengelände bei Littfeld blühen Überlebenskünstler auf. Hier wurde über Jahrhunderte Eisenerz gefördert.

Zwischen den alten Bergmannsdörfern Littfeld und Müsen liegt das Gelände der ehemaligen Gruben Anna, Heinrichssegen, Altenberg und Viktoria, die allesamt dem Müsener Bergbaurevier angehörten. Dieses war zeitweise einer der bedeutendsten Eisenlieferanten Deutschlands. Obwohl die Metallgewinnung auf dem Grubengelände in Littfeld 1965 eingestellt wurde, sind die Halden bis heute noch weitgehend unbewaldet, da sich im Boden diverse Metalle befinden. Sie werden in höheren Konzentrationen nur der spezialisierten Galmei-Vegetation toleriert, deren Vertreter in Littfeld Hallers Grasnelke und das Aufgeblasene Leimkraut sind. Wenn diese im Juni blühen, schmücken auch Gefleckte Kabenkräutern die Straße zwischen Müsen und Littfeld.

Umgeben sind die Gruben von ausgedehnten Wäldern, aus zahlreiche Amphibien im Frühjahr zu ihren Laichgewässern wandern. Auch der seltene Kammmolch lebt hier. Er ist unser größter heimischer Molch und hat seinen Namen wegen des hohen, gezackten Rückenkamms während der Paarungszeit. Sein Vorkommen ist mit ein Grund dafür, dass das Gebiet als Schutzgebiet von europäischer Bedeutung ausgewiesen wurde.

Informationen

Startpunkt

Wanderparkplatz auf dem Altenberg zwischen Müsen und Littfeld

Wegbeschreibung

Direkt am Wanderparkplatz Altenberg stoßen Sie auf eines der bedeutendsten Bodendenkmäler Südwestfalens: Die Bergbauwüstung Altenberg. Hier können Sie anhand von anschaulichen Tafeln einen guten Eindruck einer mittelalterlichen Bergbausiedlung bekommen. Im weiteren Verlauf schlägt der Weg einen Bogen durch die angrenzenden Wälder. Schließlich erreichen Sie das Kernstück des Schutzgebietes mit seinem Haldengelände, von wo aus Sie bergauf wieder zum Parkplatz gelangen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Sie können mit dem Zug bis zum Bahnhof Littfeld fahren und von dort aus zu Fuß ca. 1,2 km auf der Straße nach Müsen bis zum Grubengelände laufen. 

Anreise

Der beste Ausgangspunkt für eine Rundwanderung ist der Wanderparkplatz auf dem Altenberg zwischen Müsen und Littfeld. Er liegt genau auf dem Bergsattel zwischen den Ortschaften (im Winter ist diese Straße gesperrt). Alternativ können Sie, falls Sie vom Bahnhof Littfeld kommen, direkt am Grubengelände den Rundweg beginnen. Adresse für Navigation: Müsener Straße 56a, 57223 Kreuztal-LittfeldGPS (UTM): 32 U 430050 5650848Google-Koordinaten: 51.005099, 8.003042

Parken

Wanderparkplatz auf dem Altenberg zwischen Müsen und Littfeld.

Naturschätze Grubengelände Littfeld
Schautafeln Bergbauwüstung Altenberg
Wanderparkplatz Ziegenberg
Aussichtspunkt Ziegenberg
Naturschätze Hainsimsen-Buchenwald
Naturschätze Spechte
Naturschätze Laubwald
Naturschätze Amphibien
Schautafel Grube Heinrichsegen
Schautafel Grube Heinrichssegen
Schautafel Naturschutzgebiet "Grubengelände und Wälder bei Burgholdinghausen"
Naturschätze Galmeiflora und Amphibien Grubengelände Littfeld
Haldengelände