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Bad Sassendorf / Erleben & Genießen / Kurpark / Adventure Golf im Kurpark

Alle Bahnen im Überblick

Bahn 1

Das Wappen

Das Wappen des früheren Amtes Lohne und der jetzigen Gemeinde Bad Sassendorf – seit 1969 mit den heutigen 12 Ortsteilen – zeigt den Schlüssel der Stadt Soest, eine Sense (als Hinweis auf die Bedeutung mit der Landwirtschaft in der Hellweg-Börde) und  den Sälzerstern, das ehemalige "Logo" der „Genossenschaft der Salzbeerbten zu Sassendorf“ (als Hinweis auf die Jahrhunderte alte Sälzertradition).

Bahn 2

Die Börde

Die Umgebung von Bad Sassendorf ist flach und wird „Börde“ genannt. Der Boden ist sehr fruchtbar. Darum gibt es hier seit jeher viel Landwirtschaft. Auch der Hof Haulle in Bad Sassendorf war früher ein Bauernhof. Heute ist dort die Kultur-Scheune und ein Erlebnis-Museum: die „Westfälischen Salzwelten“.

Die Hellwegbörde ist zugleich FFH-Schutzgebiet. Sie ist ein bedeutendes Brutgebiet für viele Feldvögel - wie die seltene Wiesenweihe – aber auch für Rebhühner, Wachteln und Feldlerchen. In den Schleddentälern und Steinbrüchen lockt der Blütenreichtum der Magerwiesen viele Tagfalter und Heuschrecken an. Die Schleddentäler, die nur nach starken Regenfällen Wasser führen, und die Steinbrüche gewähren auch Einblicke in die Vergangenheit.

Bahn 3

Kalkstein

Kalkstein ist ein natürlich entstandenes Gestein und ist unter anderem in Erwitte und Geseke in großen Steinbrüchen vorhanden. Hier werden Kalksteine im Tagebau durch Sprengungen abgebaut. Durch Radlader und Lastfahrzeuge werden die Kalksteine transportiert. Im Brecher werden diese auf eine Kerngröße zerkleinert und danach in den Kalkwerken von Verunreinigungen befreit. Die Kalksteine werden nach Größe sortiert und zu Schotter, Splitt, Sand oder Beton verarbeitet.

Bahn 4

Beton

Beton besteht aus Zement, Kalkstein und Ton.  Beton hat viele verschiedene Eigenschaften wie Widerstandsfähigkeit, Formbarkeit, Wärmeschutz, Feuchtigkeitsschutz, Brand- oder Schallschutz. Durch das Mischverhältnis kann man die Eigenschaften des Betons verändern. Beton wird vor allem in der Bauindustrie verwendet. Dazu kann er in verschiedene Formen gegossen werden. Ein großer Vorteil sind die geringen Baukosten und die kurze Bauzeit. Die Soester Firma Lehde hat einige Betonwürfel als Hindernisse für die Spielbahn zur Verfügung gestellt.

Bahn 5

Fossilien

Im Kalkstein gibt es Fossilien. Das sind versteinerte Pflanzen und Tiere. In den oberen Gesteinsschichten gibt es mehr Fossilien, die Steine sind allerdings nicht sehr haltbar. In den tieferen Schichten ist der Stein stabiler, dort finden sich weniger Fossilien. In unserer Region sind oft Muscheln im Kalkstein zu finden. Am Rand dieser Spiel-Bahn siehst du einige. Bei den Fossilien unterscheidet man zwischen zwei Arten: Einige sind an Ort und Stelle vorgekommen und unmittelbar nach ihrem Tod bereits eingebettet worden. Andere sind durch Strömungen und andere Transportmechanismen zum Ablagerungsort gelangt und eigentlich in anderen Regionen vorgekommen.

Bahn 6

Grünsandstein

Grünsandstein ist ein besonderer Sandstein, der in der Soester Börde gewonnen und verwendet wird. Mehrere Steinbrüche befinden sich in Anröchte. Das farbgebende Mineral ist der Glaukonit. Diese Steine werden für den Bau verwendet. Allerdings ist Grünsandstein ein relativ weicher Stein, der durch Witterungseinflüsse und Industrieabgase stark angegriffen wird. Die Kirchen in Soest sind als Gründsandstein-Ensemble berühmt.

Bahn 7

Stein und Holz

Zum Bauen braucht man Steine und Holz. Diese Materialien zählen, früher wie heute, zu den wichtigsten Baustoffen. Der Baumstamm an dieser Bahn kommt von einer Robinie. Das gegen Holzfäule widerstandsfähige Holz ist gleichzeitig biegsam, fest und äußerst hart. Es wird im Schiff- und Möbelbau eingesetzt und gilt als widerstandsfähiger und dauerhafter als Eichenholz. Außerdem bleibt es auch ohne chemische Konservierungsbehandlung bei einer Nutzung im Außenbereich lange stabil.

Bahn 8

Bäume im Kurpark

Im Kurpark gibt es über 1.800 Bäume. Vorwiegend sind es Eichen, Buchen, Kastanien, Pappeln, Weiden und Birken. Einige Kurpark-Bäume sind aber auch Exoten und hier in der Region sehr selten. Es gibt zum Beispiel einen Mammut-Baum. Außerdem bietet der Kurpark Bad Sassendorf zu jeder Jahreszeit besondere Highlights: die Blüte im Rhododendrenpark im Mai/Juni, die Blüte im Rosengarten von Juni bis August und im Winter blüht die Japanische Zaubernuss im Kurpark.

Bahn 9

Der Hellweg

Der Hellweg war im Mittelalter eine wichtige Wegeverbindung vom Rhein bis zur Elbe. Händler und Soldaten benutzen den Weg. Der Hellweg ist bei uns heute noch als Straße zu finden. Die Straße verläuft fast gerade von Soest bis nach Geseke.

Bahn 10

Der Soester Sattel

Die wuchtige, mittelalterliche Soester Stadtmauer (um 1180) ist Teil des weltweit einmaligen Grünsandstein-Ensembles "Altstadt Soest". Sie ist die längste noch existierende Wallmauer in Deutschland und von ehemals 3,8 km sind noch zwei Drittel erhalten. Die Altstadtmauern in Soest haben oft eine halbrunde Krone. So fließt das Regenwasser gut ab und im Winter bildet sich dann auf den Mauern kein Eis, das die Fugen "sprengt". Die Mauern bleiben so länger heile.

Bahn 11

Haus Düsse

Das Haus Düsse ist eine 1641 erbaute Wasserburg und liegt im Ort Ostinghausen. Ostinghausen gehört zur Gemeinde Bad Sassendorf. Das Haus Düsse dient heute der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen als zentrale Bildungs- und Versuchseinrichtung für Tier- und Pflanzenproduktion. Außerdem beherbergt es das heutige Zentrum für nachwachsende Rohstoffe NRW.

Regelmäßig bietet das Haus Düsse Betriebsbesichtigungen an. Verbraucher erhalten insgesamt einen Einblick in die moderne Landwirtschaft und besichtigen z.B. den Milchviehstall, den Melkstand, den Kälber- und den Bullenstall, den Sauenstall, die Ferkelaufzucht und den Maststall. Bei Bedarf kann auch das Blockheizkraftwerk, die Biogasanlage oder das Bienenhaus besichtigt werden.

Bahn 12

Vieh-Haltung

Nutztiere nennt man „Vieh“. Dazu gehören unter anderem Rinder, Schweine und Hühner. Die Tiere werden zum Beispiel für die Schlachtung oder die Milchproduktion gezüchtet und gehalten. Wer wirklich frische Milch trinken möchte, kann die Milch häufig auch direkt auf den Höfen kaufen.

Bahn 13

Der Haarstrang

Im Süden von Bad Sassendorf liegt der „Haarstrang“. Es ist ein langer Höhenzug und stellt die Grenze zwischen der flachen Börde und dem Mittelgebirge Sauerland dar. Insgesamt erstreckt sich der Haarstrang im Westen vom südlichen Teil Dortmunds bis nach Rüthen im Osten. Die „Spitze Warte“ mit 391 Metern ist seine höchste Erhebung. Ansonsten erreicht der Kamm des Höhenzuges meist Höhen um 200 bis 250 Meter ü. NN., also bis zu 150 Meter über dem Ruhr- und Möhnetal.

Der Haarstrang selbst besteht aus steinigem, lehmigem Boden, der für die Landwirtschaft nicht besonders ertragreich ist. Unterhalb der Höhen der Haar erkennt man die häufigen Wechsel des Landschaftsbildes: Am Fuße der Haar tiefe Täler und rundlich geschlossene Ortschaften, die Soester Börde ist flach bis schwach hügelig, mit – aufgrund des hohen Lössvorkommens – fruchtbaren Böden. In den letzten Jahrzehnten spielt die Windkraftnutzung auf den Höhen der Haar eine immer größere Rolle. Durch die exponierte Lage ist die Stromerzeugung sehr wirtschaftlich, in 50 Metern Höhe bläst der Wind mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 6 Metern in der Sekunde.

Bahn 14

Der Möhnesee

Der Möhnesee liegt 16 Kilometer südlich von hier. Er ist der flächengrößte Stausee im Sauerland und kann 134,5 Millionen m³ Wasser aufnehmen. Das Wasser wird an der großen, 650 m langen, Sperrmauer gestaut. Der Möhnesee ist über zehn Kilometer lang und hat bei Vollstau eine Fläche von rund 10 km². Seine tiefste Stelle liegt dann bei ca. 36 Metern.

Die Möhnetalsperre dient der Niedrigwasseraufhöhung, dem Hochwasserschutz und der Stromerzeugung aus Wasserkraft. Vorrangiges Ziel ist die Niedrigwasseraufhöhung der Ruhr, in die das Wasser der Talsperre über die Möhne im Arnsberger Stadtteil Neheim gelangt. Die Regulation des Wasserstands der Ruhr garantiert eine gleichmäßige Versorgung des Ruhrgebiets.

Bahn 15

Das Sauerland

Schwingende Landschaft mit grünen Hügeln, langen Bergkämmen, weiten Tälern und inmitten dieser prächtigen Naturkulisse klare Stauseen – das ist das Sauerland. Das Sauerland ist die Heimat von rund 1,1 Millionen Menschen. Mit dem Sauerländer Platt (Siuerlänner Platt) existiert noch eine eigene, niederdeutsche Sprache.

Die Landschaft, seine drei Naturparke, die großen Seen und Höhlen, sowie zahlreiche weitere Ausflugsziele machen das Sauerland touristisch besonders attraktiv. Mit vielseitigen Outdoorangeboten wie Wandern, Radfahren, Schwimmen oder Klettern, aber auch mit Indoorangeboten wie Thermen, Erlebnisbädern, Besucherbergwerken oder Trampolin- und Kinderspielhallen ist das Sauerland ein Ganzjahresreiseziel.

Mit 130 Liftanlagen und 300 Hektar Pistenfläche sowie 400 Kilometern hochwertiger Loipennetze in den Höhenlagen ist das Sauerland zudem das größte Wintersportgebiet nördlich der Alpen.

Bahn 16

Hof Hueck

Der Hof Hueck ist heute ein Restaurant und Hotel. Das Fachwerkhaus stand früher in Unna-Niedermassen. Es wurde 1974 im Kurpark in Bad Sassendorf wieder aufgebaut. Ursprünglich bestand das Hueck`sche Bauerngut aus sechs Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Kennzeichnend für das niederdeutsche Haus sind z. B. die mächtigen Eichenständer.

In den Kriegs- und Nachkriegsjahren hatte das mächtige Gebäude zahlreichen Flüchtlingen Unterschlupf geboten. Kein Landwirt aber konnte es sich leisten, allein 50.000 DM in die Modernisierung der veralteten Hofanlagen zu stecken. Nach langer Zeit des Leerstands, schien der Verfall des Gebäudes vorbestimmt zu sein. Der Standortwechsel rettete dem westfälischen Bauwerk dann den Erhalt und ermöglichte in Bad Sassendorf einen Neuanfang.

Bahn 17

Das Gradierwerk

Seit langer Zeit gibt es Gradierwerke in Bad Sassendorf. Sie waren wichtig für die Herstellung von Salz. Eine Balkenkonstruktion als tragendes Element bildet das Grundgerüst eines Gradierwerkes. In dieses Gerüst sind Schwarzdornbündel eingearbeitet. Mit Hilfe von Pumpen wird die Sole auf den Dornenwänden des Gradierwerkes verteilt. Beim Herabrieseln der Sole erfolgt durch den Schwarzdorn eine beträchtliche Oberflächenvergrößerung. Dadurch wird das Verdunsten des Wassers begünstigt. Wärme, trockener Wind und Sonneneinstrahlung verstärken diesen Effekt. Übrig blieb eine konzentrierte Sole, aus der im nächsten Schritt in den Siedepfannen schneller das Salz gesiedet und damit Brennmaterial gespart werden konnte.

Das neue Gradierwerk wurde im Jahr 2020 fertiggestellt. Beim Herabrieseln der Sole gelangen kleinste Tröpfelchen Sole in die Luft. Man spricht von „Gradierverlust“. In unmittelbarer Nähe des Gradierwerkes bildet diese angereicherte Luft ideale Voraussetzungen für eine medizinische Anwendung als Freiluft-Inhalation, die sich ähnlich der Seeluft positiv auf die Atemwege auswirkt. Besonders Asthmatikern und Pollenallergikern ist ein Gang durch bzw. rund um das Gradierwerk zu empfehlen.

Bahn 18

Der Siedeofen

Aus der Bad Sassendorfer Sole wurde früher Salz hergestellt. Sole nennt man Wasser mit darin gelösten Salzen. Die Sole wurde nach dem Gradiervorgang in den Siedeofen gegeben und zum Kochen gebracht. Das Wasser verdampft und übrig bleibt das Salz. Um die Verdunstung zu beschleunigen, mussten die Siedeknechte den Sud möglichst gleichmäßig umrühren. Es bedurfte Kraft und Durchhaltevermögen, denn das Rühren des Salzbreis war harte Arbeit und es dauerte bis zu acht Stunden bis nur noch das Salz übrig war. Die Siedeknechte waren dabei nur durch eine lederne Schürze vor der großen Hitze geschützt. Am Ende des Vorgangs musste das Salz aus den Siedepfannen gekratzt und die Pfanne gereinigt werden, damit keine unerwünschten Rückstände den nächsten Siededurchgang beeinträchtigen.

Weitere Infos zu den Preisen + Öffnungszeiten: https://adventuregolf-badsassendorf.de/

Infos rund um den Kurpark: https://www.badsassendorf.de/de/Erleben-Geniessen/Kurpark